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Das Bürgervogelschießen

Der Verlauf des Festes ist heute noch im wesentlichen derselbe, wie er in einer erhaltenen Beschreibung aus dem Jahre 1805 beschrieben wurde.

Die Vorbereitungen für das Bürgervogelschießen beginnen schon im April mit dem traditionell handwerklichen Gießen der Geschosse aus Blei.

Mit dem Büchseneinschießen und dem Stangenrichten, dem Aufrichten des Vogels, sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Eröffnet wird das Vogelschießen am Sonntag mit dem frühmorgendlichen Choralblasen auf dem Alten Markt. Am Vormittag sammeln sich die Schützen im Hof des Eutiner Schlosses. Zum Einmarsch spielt die Schützenkapelle für jeden Gildebruder sein individuelles Lied. Nach dem Antreten erfolgt der Abmarsch zum traditionellen Königsessen. Danach werden das amtierenden Königspaares und eine Gildeabordnung im Rathaus empfangen.

Das Antreten aller geladenen Gilden, Abordnungen, Vereine und Kapellen auf dem Marktplatz lockt alljährlich viele Besucher an. Mit einem großen Umzug geht es dann durch die Eutiner Innenstadt zum Vogelberg.

Das Schießen beginnt traditionell mit den Ehrenschüssen durch den Hohen Protektor der Gilde, dem Herzog von Oldenburg, Vertretern der Stadt Eutin und der amtierenden Majestät.

Am Montag wird das Schießen fortgesetzt bis das letzte Rumpfteil des großen Vogels fällt. Mit der feierlichen und stilvollen Königsproklamation und dem von Fackelträgern begleiteten Einzug in das Schützenhaus endet das Bürgervogelschießen am späten Montagabend. Für die Gildemitglieder, Angehörige und Gäste folgt dann noch der festliche Königsball am Dienstagabend.